Obere Extremitäten

Schlaganfall, Greifhilfe, Klinz Bernburg

Das Ness H200 – Handrehabilitationssystem stimuliert über elektrische Impulse, die Nerven der Muskeln zur Steuerung der Handöffnung bzw. –schließung.

 

Ziel des Ness H200 ist:

  • Neuro-muskuläre elektrische Stimulation (NMES)
  • Erhaltung oder Ausweitung des Bewegungsausmaßes der Hand
  • Vermeidung und Hemmung von Inaktivitätsatrophien
  • Erhöhung der Lokalen Durchblutung
  • Kräftigung der abgeschwächten Muskulatur
  • Verminderung der Muskelspastizität.
  • Funktionelle elektrische Stimulation (FES) die Handfunktionen zu verbessern und Einschränkungen der oberen Extremität, infolge von Verletzungen des Zentralennervensystems oder Schädigungen aufgrund einer Rückenmarksverletzung, zu behandeln.

Schlaganfälle, Multiple Sklerose (MS) und andere Störungen des Zentralennervensystems (ZNS) können zu langfristigen Funktionsstörungen und Ausfällen führen. Viele Menschen, die durch einen Schlaganfall, Multiple Sklerose (MS) oder durch eine andere Zentraleschädigung betroffen sind, können ihre Muskeln nicht mehr oder nur noch eingeschränkt steuern. Diese Patienten leiden zum Teil an Folgeerscheinungen/Komplikationen wie Kontrakturen, Ödemen, Schmerzsyndromen an Hand und Schulte, sowie Extremitäten-Neglect (gestörte Körpergliedwahnehmung).

Das Ness H200 System kann problemlos eigenständig vom Patienten bedient werden und unterstützt damit eine wirksame Behandlung. Die Ness H200 – Orthese Stabilisiert das Handgelenk in einer funktionalen Position und überträgt die elektrischen Reize, über fünf Oberflächenelektroden, zur optimalen Bewegung der Hand und des Handgelenkes. Die Ness H200 – Steuereinheit ermöglicht das Starten und Beenden der Stimulation, Anpassen der Stimulationsintensität und Auswählen der Stimulationsprogramme. Mithilfe einer speziellen Software, kann das H200 auf jeden Patienten individuell eingestellt werden.

Das Ness H200 kann jedoch nicht angewendet werden bei:

  • an einem Arm mit einer vermuteten oder diagnostizierten Krebserkrankung
  • Patienten mit einem Herzschrittmacher
  • einem implantierten Defibrillator oder anderen implantierten metallischen oder
  • elektronischen Geräten
  • Verletzungen am betroffenen Arm wie z.B. Frakturen (Brüche) oder Diskokation (Verdrehung/Verschiebung von Knochen gegeneinander)
  • geschwollenen, infizierten oder entzündeten Bereichen der Haut am Arm z.B. Phlebitis (Entzündung eines Venösen Gefäßes) , Thrombophlebitis (Akute Thrombose oder Entzündung einer Oberflächlichen Vene) oder Varicosis (Krampfadern)

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